Ausgabe 04/2016 

MittelPunkt.

Das Magazin der BayernLB

Ausgabe 04/2016

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Editorial

Johannes-Jörg Riegler
Johannes-Jörg Riegler
Vorstandsvorsitzender der BayernLB
Foto: BayernLB/Hubertus Hamm

Liebe Leserinnen und Leser,

„… nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles …" – kennen Sie das noch? So sinniert Goethes Gretchen im „Faust". Und spricht damit aus, was wir noch heute über das Edelmetall denken. Es verspricht letzte Sicherheit, wenn alle anderen Sicherheiten wegfallen. Denn Papiergeld wird im Extremfall von niemandem akzeptiert, Gold hingegen immer. Das zumindest behaupten seine größten Fans. Aber ist die Unze in Zeiten der Krise tatsächlich das bessere Geld? Wertvoller als Dollar, Pfund oder Euro? In unserer Titelgeschichte gehen wir dem wahren Wert des Goldes auf den Grund.

Eine Art Goldgrube ist auch der Börsenliebling Sixt. Das Unternehmen, äußerst populär durch seinen provokativen Werbeauftritt, eilt der Konkurrenz auf dem deutschen Markt weit voraus. Wir sprachen mit Strategievorstand Alexander Sixt über das unternehmerische Erbe, die Mobilität der Zukunft – und ein Marketing-Konzept, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.

Ein weiterer BayernLB-Kunde, die Nagel-Group, ist ebenfalls auf deutschen Straßen unterwegs, wenn auch auf ganz andere Art und Weise. Der Lebensmittellogistiker garantiert mit seiner Flotte von 6.000 Fahrzeugen, dass wir uns im Supermarkt um die Ecke mit allem eindecken können, was tagtäglich auf den Tisch kommt. Von Feldsalat bis Gänsebraten. Mit der Übernahme von MUK-Transthermos baut die europaweit agierende Gruppe ihren Tiefkühlbereich als strategisches Geschäftsfeld jetzt noch weiter aus. Und beweist damit Weitblick. Denn Tiefkühlkost liegt eindeutig im Trend.

Ziemlich trendy sind derzeit auch grüne Investments. Und zwar nicht nur unter Ökoromantikern, die ihr Vermögen schon länger nach ethischen, sozialen und umweltgerechten Standards anlegen. Auch Staatsfonds, Unternehmen und Privatinvestoren setzten immer stärker auf Nachhaltigkeit. Denn sie haben erkannt, dass ein solches Investment nicht nur gut für die Moral ist, sondern auch wirtschaftlich großen Sinn macht.

Herzlichst Ihr

 

Johannes-Jörg Riegler