Archiv/2016

MittelPunkt.

Das Magazin der BayernLB

Zahlen, bitte!

Heiter bis wolkig

Von smoggeplagten Chinesen, teuren Naturkatastrophen – und einem weißen Riesen in Amerika
von Ute Klein

28 km/h
schnell sausen Regentropfen bei einem Wolkenbruch zur Erde. Ihre Normalgeschwindigkeit beträgt nur etwa 14 km/h.

31,1 Meter
Schnee fielen vom 19. Februar 1971 bis zum 18. Februar 1972 im Kaskadengebirge, eine Bergkette im US-Bundesstaat Washington. Zwar gilt die Region als besonders schneereich, aber so viel Weiß hatte es selbst dort nie zuvor gegeben. Und auch nicht mehr danach.

40,3 Grad Celsius
ist die höchste Temperatur, die in Deutschland seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen 1881 gemessen wurde. Und zwar im Sommer 2015 in Kitzingen. Damit hält die fränkische Stadt den Hitzerekord. Und das auch noch gleich zwei Mal: 40,3 Grad maßen die Thermometer in Kitzingen am 5. Juli und am 7. August 2015.

90 Prozent
der 190 chinesischen Städte, die Luftwerte veröffentlichen, überschreiten die landeseigenen Grenzwerte für Smog. Laut Greenpeace liegt die jährliche Konzentration mit dem gesundheitsgefährdenden Feinstaub dort bei 60,8 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfehlt maximal eine jährliche Durchschnittsbelastung von 10 Mikrogramm.

42 Grad
muss der Winkel betragen, damit wir – die Sonne im Rücken, die Wolke im Blick – einen Regenbogen überhaupt sehen können. Das Licht der Sonne trifft auf den Niederschlag, wird reflektiert, gebrochen und in sein Spektrum zerlegt. Die Farben des Regenbogens entstehen. Aber eben nur dann, wenn das gebrochene Licht in einem 42-Grad-Winkel auf uns fällt.

 

Foto oberer Bildrand (Ausschnitt): INTERFOTO/imageBROKER Thomas Götzfried